Programmreihe „Das Problem heißt Rassismus!“

Die Programmreihe „Das Problem heißt Rassismus!“ setzt sich mit Rassismus in seinen verschiedenen, auch mit anderen Macht- und Gewaltverhältnissen verwobenen, Formen auseinander und zeigt Möglichkeiten des aktiven Handelns, des Widerstands und Empowerments auf. Die Reihe wird vom Ringlokschuppen Ruhr und dem Bahnhof Langendreer veranstaltet. Das Literaturbüro Ruhr ist Kooperationspartner der Lesungen.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Wir bitten um Spenden für die Initiative 19. Februar: https://19feb-hanau.org/spende
Alice Hasters, Foto: H. Henkensiefken www.pixxwerk.de
Alice Hasters, Foto: H. Henkensiefken www.pixxwerk.de

Alice Hasters „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen – aber wissen sollten“

Lesung | Montag, 22. März 2020 | 19 Uhr | Bahnhof Langendreer

„Darf ich mal deine Haare anfassen?“, „Kannst du Sonnenbrand bekommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören. Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu konfrontieren, ist im ersten Moment schmerzhaft, aber der einzige Weg, ihn zu überwinden. Moderation: Fatima Khan

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DIGITAL: Mohamed Amjahid „Der weiße Fleck – Eine Anleitung zum antirassistischen Denken“

Mohamed Amjahid, Foto: M. Heinke

Lesung | Donnerstag, 25. März 2021 | 20 Uhr | Ringlokschuppen Ruhr

Struktureller Rassismus, weiße Privilegien und Andersmachung von verletzbaren Minderheiten – die Debatte der vergangenen Monate hat gezeigt, wie stark diese Themen die Gesellschaft polarisieren. Und auch wenn das Bewusstsein für die Ungleichheit in unserem Land gewachsen ist: Rassistisches Denken ist nach wie vor tief in uns allen verankert – und doch unsichtbar für die weiße Mehrheitsgesellschaft. Diese blinden Flecken will Mohamed Amjahid in seinem Buch auflösen. Er beschreibt dabei nicht nur, wie das System weißer Privilegien wirkt, sondern zeigt auch ganz konkret, wie wir unseren Rassismus verlernen können, um dem Ziel einer friedlichen, gerechten und inklusiven Gesellschaft gemeinsam näher zu kommen. Moderation: Antje Deistler
Kooperationspartner:
Förderer der Reihe: