Das erste bundesweite Leseclubfestival im literaturgebiet.ruhr

5x Gespräche und Diskussionen auf Augenhöhe mit Autorinnen und Autoren neuer Bücher in den Stadtteilen der Metropole Ruhr

In Kooperation mit dem Literaturbüro Ruhr kommt das erste deutschlandweite Leseclubfestival auch ins literaturgebiet.ruhr. In fünf „Stadtteilen“ der Metropole Ruhr treffen sich am Welttag des Buches, am 23. April 2021, Leserinnen und Leser im kleinen, vertraulichen (und coronagerechten) Rahmen mit dem Autor oder der Autorin, deren aktuelles Buch sie kurz zuvor gelesen haben. So können Hintergrundgespräche und Diskussionen auf Augenhöhe entstehen, wie sie bei großen Lesungsveranstaltungen kaum je möglich sind.

Das Leseclubfestival ist ein Projekt von phileas FESTE & Faible Booking in Köln. Programm und Tickets ab sofort unter: www.leseclubfestival.com . Die Anzahl der Tickets ist streng begrenzt! Im Ticketpreis ist das Buch inbegriffen (25 Euro, zzgl. MwSt. & VVK-Gebühr).

Dabei sein werden:

  • TARKAN BAGCI mit „Die Erfindung des Dosenöffners“ im FLETCH in Dortmund, moderiert von Yannick Steinkellner (wortlautruhr)
  • ZOE BECK mit „Paradise City“ in den Stadtbibliotheken Hamm, moderiert von Sandra Da Vina (Lesezirkel literaturgebiet.ruhr)
  • ASAL DARDAN mit „Betrachtungen einer Barbarin“ im Literaturhaus Oberhausen, moderiert von Ulrich Noller (WDR-Cosmo)
  • NINA KUNZ mit „Ich denk, ich denk zuviel“ in Duisburg im KS36 bei den „Rheinschafen“, moderiert von Autor und Blogger Ralf Koss
  • AMANDA LASKER-BERLIN mit „Iva atmet“ in der Alten Synagoge Essen, moderiert von Poetry Slammerin Jule Weber

Einzigartiges Festivalkonzept

Das deutschlandweite Event wird von Köln und Leipzig aus organisiert. Mit ihrem einzigartigen Konzept bringen Elisabeth Jaspersen und Dorian Steinhoff von der Festivalleitung nicht nur aktuelle Frühjahrsnovitäten unterschiedlicher Genres und aktueller Thematiken ins Gespräch, sondern ermöglichen auch den direkten und wichtigen Austausch zwischen Autor*innen und Leser*innen. Denn im Ticketkauf enthalten ist das jeweilige Buch für eine Veranstaltung, das per Post verschickt wird. Bis zum Festivaltag ist dann Zeit zum Lesen. Vor Ort kann anschließend in lockerer Atmosphäre über den Text debattiert werden.

»Das Leseclubfestival ist in diesen Zeiten wichtige Autor:innen-, Lese- und Diskursförderung. Die Koppelung von hierarchielosem Gespräch zwischen Publikum und Autor*in über gemeinschaftlich rezipierten Text eröffnet Raum für alle positiven Wirkkräfte, die die Literatur bereithält, und ist zugleich unter Pandemiebedingungen umsetzbar: Man kann jetzt, im Lockdown, ein gutes Buch lesen und sich nach Ostern direkt über die Lektüreerfahrungen austauschen, wenn Vieles andere noch nicht wieder möglich sein wird.«, sagt Festivalinitiator Dorian Steinhoff.

Nachdem das Leseclubfestival im vergangenen Jahr erfolgreich Premiere in Köln feierte, kommen in diesem Jahr Berlin, Bonn, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Göttingen, Leipzig, Rostock und Stuttgart sowie die Metropole Ruhr als Veranstaltungsorte hinzu.
Kooperationen bestehen unter anderem mit dem Literaturbüro Ruhr, dem Literarischen Colloquium Berlin und den Literaturhäusern in Frankfurt und Stuttgart, die vor Ort die Umsetzung der Veranstaltungen in eigenen Räumlichkeiten sowie in Stadtbüchereien, Galerien, Co-Working-Spaces oder Kirchen und Synagogen verantworten. Alle Festivalorte bieten je nach Corona-Lage auch mit Hygienekonzept und Sicherheitsmaßnahmen Raum für maximal 20 Teilnehmende. Die Gesundheit aller Mitwirkenden steht dabei immer im Mittelpunkt.

 

Das Projekt wird gefördert im Rahmen von Neustart Kultur der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, durch den Deutschen Literaturfonds e. V. sowie vom Kulturamt der Stadt Leipzig und dem Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden.