Literaturpreis Ruhr

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2020 stehen fest!

 

Der Literaturpreis Ruhr ist die wichtigste ideelle wie materielle Auszeichnung für Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die im Ruhrgebiet leben, sowie für Autorinnen und Autoren von außerhalb, die über die Region schreiben. Er wird seit 1986 jährlich vom Regionalverband Ruhr vergeben und vom Literaturbüro Ruhr organisatorisch und konzeptionell betreut.

Im 35. Jahr seines Bestehens blickt der Literaturpreis Ruhr nach der Renovierung 2019 in die Zukunft – mit drei neuen Preiskategorien und erhöhten Preisgeldern.

Die nächste Preisverleihung ist für den 4. September 2020 geplant.

Der neue Hauptpreis

Der Hauptpreis ist künftig mit 15.000 Euro dotiert (bisher: 10.000 Euro). Er wird nun für ein literarisches Werk vergeben, nicht mehr für das Gesamtwerk einer Schriftstellerin oder eines Schriftstellers. Um mit dem Hauptpreis ausgezeichnet werden zu können, muss ein thematischer Bezug zum Ruhrgebiet vorliegen oder die Autorin oder der Autor lebt im Ruhrgebiet.

Die Bewerbungs-, bzw. Nominierungsphase ist abgeschlossen, hier geht es zur SHORTLIST.

Eine unabhängige Jury, s.u., wählt den Siegertitel aus. Vor der Preisverleihung wird eine Shortlist mit drei bis fünf favorisierten Büchern veröffentlicht. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird bei der Preisverleihung bekannt gegeben.

 

Fotos von Jelina Berzkalns, Walter Schernstein, Simone Hawlisch, Socrates Tassos, privat (v. links und oben). Collage von Ronja Kokott.

 

Die Mitglieder der Jury für den Hauptpreis 2020

  • Dina Netz, Literaturkritikerin, Deutschlandfunk
  • Margarete Maria Wietelmann, RVR-Ausschuss Kultur- und Sport
  • Karla Paul, Literaturbloggerin, Buchkolumne
  • Jens Dirksen, Redaktionsleiter Kultur, WAZ
  • Prof. Dr. Alexandra Pontzen, Universität Essen-Duisburg

 

 

 

 

 

 

Der neue Förderpreis 

Der Förderpreis wird künftig an eine Nachwuchsautorin bzw. an einen Nachwuchsautor vergeben. Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen im Ruhrgebiet leben. Dotiert ist der Förderpreis mit 5.000 Euro. Eine Altersgrenze besteht weiterhin nicht. Selbstbewerbungen sind ebenso zugelassen wie Nominierungen von Literaturinstitutionen wie z.B. Verlagen, literaturnahen Einrichtungen und den Jurymitgliedern.

Die Jury, s.u., liest sich jetzt durch sämtliche nominierten Texte.

 

Fotos: Anna-Lisa Konrad, Javuz Arslan, CDU-Fraktion im Rat der Stadt Essen, Birgit-Cathrin Duval, Anna-Lisa Konrad, Solvej Nickel, privat (v. inks und oben). Collage: Ronja Kokott

Die Jury für den Förderpreis 2020

  • Sandra Da Vina, Autorin und Poetry Slammerin
  • Sebastian Pewny, RVR-Ausschuss Kultur- und Sport
  • Christiane Moos, RVR-Ausschuss Kultur- und Sport
  • Dr. Bozena Badura, Literaturbloggerin, Das Debüt
  • Dr. Hannes Krauss, Universität Essen-Duisburg, Akademischer Rat i. R.
  • Dr. Artur Nickel, Herausgeber „Essener Anthologien“
  • Regina Völz, Journalistin, WDR Essen

 

Der neue Ehrenpreis

Zusätzlich geschaffen wurde ein undotierter Ehrenpreis. Er geht an eine Person oder eine Organisation, die sich auf herausragende Weise für die Literatur in der Metropole Ruhr einsetzt oder verdient gemacht hat. Dieser Preis ist kein Jurypreis, sondern wird vom RVR direkt vergeben.

 

Die Jurorinnen und Juroren für Haupt- und Förderpreis 2020

Mehr Informationen zu den einzelnen Jurymitgliedern finden Sie hier.

Preisträgerinnen und Preisträger seit 1986

Die Liste der bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger des Literaturpreises Ruhr reicht von Max von der Grün bis Michael Klaus, von Liselotte Rauner und Ralf Rothmann zu Brigitte Kronauer, von Frank Goosen und Marion Poschmann zu Norbert Wehr, Fritz Eckenga, Harald Hartung und Lütfiye Güzel.

Liste der Preisträgerinnen und Preisträger seit 1986 (PDF)

Foto: Verlag Kettler

Anlässlich der diesjährigen Preisverleihung gibt der Regionalverband Ruhr das im Dortmunder Kettler Verlag erschienene Buch Ausgezeichnet. Literaturpreis Ruhr – 33 Porträts heraus.

Die Neugestaltung des Preises ist Anlass für einen Rückblick auf die bisher Ausgezeichneten, die vorgestellt werden in lebhaften, manchmal persönlichen Porträts mit fundierten Hintergrundinformationen und eingestreuten Textauszügen. Sie vermitteln einen Eindruck vom reichhaltigen literarischen Leben in einer ehemaligen Industrieregion und wollen Lust aufs Weiterlesen machen.

Autoren: Dr. Hannes Krauss, Jens Dirksen und Volker W. Degener