Die Jurymitglieder 2021

Beim Literaturpreis Ruhr gibt es zwei verschiedene Jurys für die beiden Kategorien. Die Jury für den Hauptpreis ist mit fünf, die für den Förderpreis mit sieben Personen hochkarätig besetzt. Benannt werden Fachleute aus Literaturkritik und Literaturwissenschaft, Vertreter und Vertreterinnen aus der Literaturszene an der Ruhr und dem Netzwerk literaturgebiet.ruhr, aber auch von außerhalb der Region. Ein bzw. zwei Juryplätze werden von Mitgliedern des RVR-Ausschusses für Kultur, Sport und Vielfalt eingenommen.

Die Jurorinnen und Jurorinnen für den Förderpreis

 

© Dirk A. Friedrich
© Dirk A. Friedrich

Dr. Bozena Anna Badura 

ist freie Literaturkritikerin und -wissenschaftlerin sowie Lehrbeauftragte an der Universität Duisburg-Essen. 2009 und 2010 war sie tätig als Teaching Assistant an der University of Virginia. Im Gemeinschaftsprojekt www.dasdebuet.de bietet sie seit 2014 neuerscheinenden deutschsprachigen Debütromanen eine Bühne und richtet den Bloggerpreis für Literatur „Das Debüt des Jahres“ aus. Außerdem ist sie Mitglied in verschiedenen Gremien und Jurys und konzipiert und moderiert Kulturveranstaltungen. Sie veröffentlichte u.a. „Normalisierter Wahnsinn? Aspekte des Wahnsinns im Roman des frühen 19. Jahrhunderts“ (Psychosozial-Verlag, Gießen 2015).

 

 

 

 

 

© Anna-Lisa Konrad

 

 

Sandra Da Vina  

lebt und arbeitet in Essen. An der Universität Duisburg-Essen studierte sie Literaturwissenschaften und Medienpraxis. Seit 2012 ist sie auf den deutschsprachigen Poetry-Slam- und Kabarett-Bühnen unterwegs. 2014 gewann Da Vina die NRW Landesmeisterschaften im Poetry Slam. Sie veröffentlichte mehrere Erzählbände, darunter zuletzt „Vom Kuchen und Finden“ (2018). Derzeit ist sie mit ihrem Soloprogramm „Da Vina takes it all“ auf Tour. 

 

 

 

 

 

 

Inger Hachen-Jehring

Jahrgang 1970, Studium an der Universität Dortmund, Germanistik und Geographie auf Lehramt. Nach dem Referendariat ein halbes Jahr mitreisende Lehrerin beim Circus Flic Flac. Seit 2000 Lehrerin an einer Gesamtschule in Hilden. Mitautorin eines Deutschlehrwerks für den Cornelsen Verlag. Verheiratet, Mutter von 2 Kindern, mit Herz und Seele dem Hockeysport und der Politik verbunden.

 

 

 

 

 

© privat

 

 

Prof. Dr. Ralph Köhnen

 

 

 

 

 

 

 

 

© Anna-Lisa Konrad

 

 

Martina Lilla-Oblong

Seit November 2020 Mitglied des Ruhrparlaments, Bildungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion, Mitglied im Ausschuss für Digitales, Bildung und Innovation sowie im Aufsichtsrat FMR. Studierte Literatur- und Sprachwissenschaftlerin (M.A. Anglistik/Germanistik), hat selbst lange Zeit als Journalistin und verantwortliche Redakteurin gearbeitet. Erfahrungen in der Erwachsenenbildung (z.B. Leitung Begleitkurs des Funkkollegs „Literarische Moderne“). Seit 2018 selbstständige Tätigkeit als Textoptimiererin mit einem professionellen Korrekturservice.

 

 

 

© Dirk A. Friedrich

 

 

Dr. Artur Nickel 

lebt als Autor von Lyrik und Prosatexten, Literaturvermittler und Lehrer in Bochum sowie Essen. Er gibt seit 2005 jedes Jahr die Essener Jugendanthologien heraus. Sein Metier ist Schreiben und Lesen, denn es führt im Denken und Sprechen zu fantasievoller Klarheit. Gerade Jugendliche gehen, seiner Meinung nach, da oft besondere Wege. Mitglied ist er u. a. im Verband der Schriftsteller VS. Zuletzt erschien sein deutsch-russischer Gedichtband mit dem Titel „im spiegelschnitt /на зеркальном срезе“ (übersetzt von Nadeshda Serebryakova, Geest: Vechta 2019).

© Dirk A. Friedrich

 

 

Regina Völz 

ist gebürtige Berlinerin und lebt seit 1991 aus Überzeugung im Ruhrgebiet. Sie studierte Germanistik, Geschichte, Soziologie und Politik in München und Göttingen. Schreiben ist schön hat sie schon mit 12 Jahren an die Wand über ihrem Bett geschrieben. Nicht als Buchautorin, sondern als Journalistin ist sie ihrer Liebe treu geblieben: Zunächst bei einer Tageszeitung in Niedersachsen und schließlich seit 1991 beim WDR fürs Radio – im Ruhrgebiet und über das Ruhrgebiet. 

 

 

 

 

 

 

Die Jurorinnen und Jurorinnen für den Hauptpreis

 

© Jörg Richard

Christa Becker-Lettow

ist stellvertretende Vorsitzende der SPD- Fraktion im RVR und vom Ausschuss Kultur, Sport und Vielfalt in die Jury entsandt. Sie ist in Essen geboren, hat in Bochum studiert, wohnt in Castrop-Rauxel und arbeitet in Dortmund. Sie findet, viel mehr Ruhrgebiet geht fast nicht. Deshalb ist sie besonders gespannt auf Literatur mit Ruhrgebietsbezug. Bücher sind für sie existentiell. Dabei spielt das Genre keine Rolle. Als bekennende dreifache Großmutter macht sie auch vor Kinderbüchern nicht halt. Sie findet, Erich Kästner hat Recht: “ Wer Bücher schenkt, schenkt Wertpapiere“. Beruflich ist die diplomierte Sozialwissenschaftlerin, Geschäftsführerin der SPD in Dortmund.

 

 

 

© privat

 

 

Patrick Musial

Nach langjähriger Tätigkeit im Kulturbereich, unter anderem als Theaterreferent der Stadt Recklinghausen, Ausbildung zum Buchhändler; im Jahr 2017 Übernahme der 1990 gegründeten Buchhandlung Musial in Recklinghausen, der einzigen Buchhandlung weit und breit, in der man abends a la carte dinieren kann. 1994 als Musiker in einer Band ausgezeichnet mit dem Kulturförderpreis der Stadt Herne, 1999 mit dem „Grünen Kulturkaktus“ für die Organisation von Jazz-Konzerten in der Altstadtschmiede Recklinghausen und 2019 mit dem Deutschen Buchhandlungspreis.

 

 

 

 

 

© Jelina Berzkalns

 

Dina Netz

Wenn man Dina Netz als Schulkind nach ihrem Berufswunsch fragte, sagte sie: „Bücher lesen“. Dafür wurde sie meistens ausgelacht. Heute rezensiert sie Bücher unter anderem für Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, SWR 2, WDR 3 und WDR 5. Für den „Büchermarkt“ und die „Bücher für junge Leser“ im Deutschlandfunk arbeitet sie als freie Redakteurin und Moderatorin. Spezialgebiet: französische, afrikanische, arabische Literatur. Dina Netz lebt in Köln, hat aber ihre (auch literaturkritischen) Wurzeln im Ruhrgebiet, zu denen sie gern zurückkehrt. 

 

 

© Simone Hawlisch

 

 

Karla Paul  

ist selbsternannte Literaturlobbyistin und on- wie offline für die Bücher unterwegs. Mit ihren digitalen Kanälen, ihrer Literaturshow „Die Seitenspringer“ sowie dem Podcast „Long Story Short“ erreicht sie wöchentlich über 100.000 Leser*innen. Sie moderiert Lesungen, pitcht beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels vor Buchhändler*Innen die Neuerscheinungen des Jahres, schreibt und spricht für diverse Medien wie die ARD, T-Online, Emotion slow, moka und vieles mehr. Die digitale Nomadin mit Hauptwohnsitz Hamburg ist literarisch international, denn ihre Heimat findet sie tagtäglich zwischen den Seiten.

 

 

 

© privat

 

 

Professor Dr. Alexandra Pontzen 

Studium der Germanistik, Romanistik und Erziehungswissenschaft in Bonn und Toulouse (F);  Professorin für Germanistik/Neuere deutsche Literaturwissenschaft: Literatur des 18.-21. Jahrhunderts (Schwerpunkt Gegenwartsliteratur) und Medienkulturwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen; Leiterin der Redaktion Gegenwartskulturen des Internet Rezensionsportals literaturkritik.de; Mitglied der Jury zur Vergabe des Alfred-Kerr-Preises für Literaturkritik.

 

 

 

 

 

 

 

Jedes Jahr wird mindestens eine Stelle in den Jurys neu besetzt, jedes Mitglied verweilt höchstens fünf Jahre in einer Jury.

Der Literaturpreis Ruhr wird im Herbst 2021 von Regionalverband Ruhr (RVR) und Literaturbüro Ruhr zum nächsten Mal verliehen. Der Einsendeschluss für die Nominierungen und Bewerbungen für den Literaturpreis Ruhr 2021 in den Kategorien Hauptpreis und Förderpreis ist der 30. April 2021.