9. Dezember – OPUWO – ein Spoken Word Abend mit Stefanie Lahya Aukongo „Das Problem heißt Rassismus“ im Ringlokschuppen Ruhr

Stefanie-Lahya Aukongo, Foto: Mikael Owunna

Stefanie-Lahya Aukongo ist eine Schwarze intersektional verwobene Künstlerin, Autorin, Poetin, Kuratorin, Multiplikatorin, Sängerin, Aktivistin, Workshop-Teamerin und Fotografin, deren gesellschaftliche Realitäten sich in all ihrer Kunst und Arbeit widerspiegeln. In Lahyas Leben dreht sich fast alles um liebevoll sowie gesellschaftskritisch angereihte Realitätsmoleküle, die ummantelt sind mit Gesang, Performancekunst, Fotografie und_oder Poesie. Seit 2014 kuratiert und moderiert Lahya die monatliche Spoken-Word-Veranstaltungsreihe „One World Poetry Night“ in Berlin. All das, was Lahya macht, ist politisch und privat. Ihre Inhalte berühren Privilegien, Heilung, individuelle und kollektive Verletzlichkeit sowie eine radikale Gesellschaftsverantwortung. Ihre poetischen Texte sind in verschiedenen Publikationen und Zines zu finden. 2009 und 2018 erschienen ihre Bücher „Kalungas Kind“ und „Buchstabengefühle“.
Ihr aktuelles Programm heißt „Opuwo!“. In der Sprache ihres Volkes der Owambo heißt opuwo „es reicht“. Denn die Welt wie sie ist, war zu lange so und es ist an der Zeit alles zu hinterfragen, umzukrempeln und neu zu fühlen. Lahya versteht „Opuwo“ als Mahnung sowie Bitte, sie möchte durch ihre Poesie und Sprachkunst radikale Herzen berühren. Opuwo ist der Aufruf, ihre Bühnenpoesie nicht nur mit den Ohren zu spüren.

Beginn: 20 Uhr

Ort: Ringlokschuppen Ruhr Mülheim, Am Schloß Broich 38, 45479 Mülheim an der Ruhr

Eintritt: frei

Die Lesung findet im Rahmen der Programmreihe „Das Problem heißt Rassismus!“ statt.
Kooperationspartner:
Förderer der Reihe: